Schulze Fahrzeugbau
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  Geschichte der Fa. Karl Schulze in Bellersen
 
Oktober 1865: Friedrich Maria Joseph Schulze wird als Sohn des Ackerers Johann Schulze in Bellersen Nr.65 geboren.
April 1879: Joseph Schulze wird aus der Schule entlassen. Er beginnt eine Lehre als Hufschmied bei seinem Schwager, dem Schmiedemeister Carl Christoph in Lüchtringen.
1882-1885:
Der Geselle Joseph Schulze vertritt seinen erkrankten Schwager und führt nach dessen Tod das Geschäft noch eine Zeitlang weiter.
November 1886:
Eintritt als Dienstpflichtiger beim Infanterie-Regiement Nr.131 in Metz.
September 1889:
Musketier Joseph Schulze wird zur Reserve entlassen.
1891:
Joseph Schulze heiratet Maria Kreilos in Bellersen Nr.36 (dem heutigen Schmiedegebäude).
1892:
Er richtet im Haus seiner Frau eine Schmiede und Schlosserei ein. Schulze beginnt, neue Lösungen für Probleme zu entwickeln, die sich ihm in seiner alltäglichen Praxis stellen.
1905:
Entwickelt er einen Sensehalter, der patentiert wird. Zusammen mit dem Bellerser Kaufmann Vinzenz Versen, der zur Hälfte beteiligt ist, wird das Patent verwertet. Ein Patent auf dem Sensenhalter wird auch in Belgien, Frankreich, England und Luxemburg angemeldet. Eine Prager Firma will den Vertrieb in Österreich-Ungarn übernehmen.
März 1905:
Sohn Karl wird geboren.
1906:
Meldet Schulze das Patent auf eine von ihm erfundene Gewindeschneidekluppe an. Das Patent wird im Mai 1907 vom kaiserlichen Patentamt erteilt. Auslandspatente werden in Österreich-Ungarn und der Schweiz angemeldet.
1908:
Joseph Schulze erwirbt zusammen mit Fran Mönikes in Lüchtringen eine Lanz-Lokomobile Marke „Herrlich“ und eine Dreschmaschine Marke „Maria“ und begründet damit das Lohndruschunternehmen.
1911:
Installiert er in einem Vorbau zu seiner Schmiede eine Schrotmühle, die er mit der Lokomobile antreibt.
1913:
Kauft er bei der Fa. Lanz in Mannheim eine neue Dreschmaschine, die er alleine betreibt.
1932:
Entwickelt Joseph Schulze einen Getreideeinleger für Dreschmaschinen, der die Arbeitenden schützt und das Verstopfen der Maschine verhindert, und lässt ihn patenrechtlich schützen.
Die Petermann-Werke in Warendorf übernehmen exklusiv den Bau und Vertrieb des Einlegers. Schulze erhält als Entgelt für die Übertragung der Rechte eine neue Dreschmaschine und 500 Mark in bar.
1920er / 1930er Jahre:

Joseph Schulze beschäftigt sich außer mit Schmiede- und Schlossarbeiten u.a. noch mit Holzsägen (Bretter, Latten usw.), Dreschen, Häckselschneiden, Brunnenbohren und Anlegen von Wasserleitungen, Schrotmahlen, Kohlen- und Brikettverkauf.

Auch Sohn Karl erlernt das Schmiedehandwerk.

1947:
Karl Schulze kehrt aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück und übernimmt den Betrieb von seinem Vater.
Januar 1949:
Ihm wird sein Sohn Karl, der heutige Betriebsinhaber, geboren.
1954:
Beim Bau der Wasserleitung in Bellersen legt Karl Schulze sen. die Hausinstallation und auch die ersten Badezimmer im Dorf an.
1949:

Wird der Dreschkasten mit einem Lanz-Bulldog betrieben.
1960: Schafft Schulze eine Dreschmaschine mit Elektromotor an; außerdem legt er an seiner Scheune am Südrand des Dorfes eine Horizontalgattersäge zum Bretter schneiden an. Karl Schulze sen. führt zumeist die dörflichen Schmiedearbeiten wie Hufbeschlag usw. durch. Im Winter stellt er mit Spezialwerkzeugen Eggen her.


Lebensweg von Karl Schulze jun.


1963: Karl Schulze macht eine Landmaschinenmechanikerlehre bei der Fa. Ottomeyer in Steinheim.
1967:
Danach arbeitet Karl auf dem Mähdrescherprüfstand bei Class in Harsewinkel.
1968:
Kauft Karl Schulze den ersten Mähdrescher.
1971:
Nach der Ableistung des Wehrdienstes geht er zu einer LKW-Werkstatt in Holzminden.
1972:
Folgen drei Jahre Arbeit im väterlichen Betrieb.
1973:
Meisterprüfung in Lüneburg.
1974:
Übernimmt Karl Schulze jun. Den Betrieb von seinem Vater, der am 30. Dezember 1977 stirbt. Im gleichen Jahr kommt Tobias Schulze zur Welt.
1975:
Beginnt Karl Schulze mit der Produktion von Anhängern. Aus kleinen Anfängen entwickelt sich im Laufe der Jahre die Anhänger- und LKW-Aufbautenherstellung zum Hauptstandbein. Spezialität der Firma ist die individuelle Anfertigung der Anhänger und Aufbauten nach den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden. Karl Schulze ist ferner spezialisiert auf den Bau, Umbau und die Reparatur von Forstmaschinen.
1992:
Die Firma Schulze besteht in der dritten Generation und feiert das hundertjährige Bestehen.
Hauptbetätigungsfeld in den kommenden Jahren ist der Fahrzeugbau.
1997:
Werkstatt- und Betriebsneubau im Gewerbegebiet Marienmünster-Bredenborn.
Sohn Tobias legt mit Erfolg die Meisterprüfung ab und steigt mit in die Geschäftslietung des väterlichen Betriebes ein.
1998:
Umzug von Bellersen nach Bredenborn und Einweihung des neuen Betriebsgebäudes.
2000:
Status des Vertragshändlers der Doppstadt Trac-Technik und der Firma Goldoni in Italien.
2003:
Produkteinführung mit Vertrieb für ATV-Quads.

 

 

 
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